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Ö-Tour-Auftakt: Hundertstelkrimi in Graz an Astana!

Das kasachische Astana-Team hat den Prolog der 69. Österreich Rundfahrt in Graz dominiert! Der zweifache Ö-Tour-Etappensieger von 2014 Oscar Gatto triumphierte am Schlossberg mit 16 Hundertstelsekunden vor seinem Teamkollegen und einem der großen Favoriten für den Gesamtsieg: Miguel Ángel López. Bester Österreicher wurde Markus Eibegger, der um zwei Sekunden als Vierter das Podest verpasste.

Zahlreiche Besucher erlebten bei bewölktem und teils regnerischem Wetter in Graz einen spannenden Auftakt der 69. Österreich Rundfahrt. Auf dem 800 Meter langen Prolog, der über 87 Höhenmeter vom Karmeliterplatz auf den Schlossberg beim Grazer Wahrzeichen dem „Uhrturm“ führte, wurde Radsport vom Feinsten geboten. In einem spannenden Rennen setzte sich der 32-jährige Italiener Oscar Gatto, ein Sprintspezialist, in einer Zeit von 2:11,93 Minuten um knappe zwei Zehntel gegen seinen Teamkollegen Miguel Ángel López, der im Vorjahr im Alter von nur 22 Jahren die Tour de Suisse gewann, durch. Dritter mit einem Rückstand von 3,68 Sekunden wurde Cannondale-Profi William Clarke, im Vorjahr Prologsieger am Kitzbüheler Horn. Hinter Markus Eibegger auf Platz vier schaffte es Klassikerspezialist Sep Vanmarcke, Zweiter bei Paris-Roubaix und zwei Mal Dritter bei der Flandern-Rudnfahrt, auf den fünften Platz.
Gatto happy - Lopez überrascht!
„Ich bin super happy mit dem Sieg heute! Es waren viele Zuschauer an der Strecke und wir haben uns perfekt auf den Prolog vorbereitet“, sagt Oscar Gatto, der erste Träger des Gelben „Wiesbauer-Mautner Markhof“-Führungstrikots. Der Sprinter sieht sich morgen beim voraussichtlichen Zielsprint in Wien aber nicht in der Favoritenrolle: „Da ist Olympiasieger Elia Viviani für mich der Favorit. Aber für mein Team ist es heute perfekt gelaufen: Angel, unser Mann für die Berge und das Gesamtklassement, liegt auf dem zweiten Platz! Perfekter könnte es nicht laufen.“ Markus Eibegger, der im Vorjahr zwei Mal Etappenzweiter und einmal Dritter wurde, lag lange in Führung, am Ende holte er Platz vier und das „Osttirol“-Trikot des besten Österreichers: „Es waren echt viele Leute hier und bester Österreicher zu sein ist ein gutes Trostpflaster. Ich hoffe auf die zweite Etappe, die in Pöggstall endet. Dort werde ich wieder angreifen.“
Österreicher in Schlagdistanz
Als zweitbester Österreicher mit Chancen auf die Gesamtwertung landete CCC-Profi Felix Großschartner mit nur 12,06 Sekunden Rückstand an der 17. Stelle. Eine sehr gute Ausgangsposition haben auch Stefan Denifl von Aqua Blue Sport (23., plus 13,06 Sekunden), Daniel Geismayr (Team Vorarlberg, 25., plus 13,44 Sekunden) und Riccardo Zoidl (Felbermayr Simplon Wels, 26., plus 13,96 Sekunden). Für den Tiroler Stefan Denifl war es ein sehr guter Auftakt: „Ich habe mich gut gefühlt und bin absolut zufrieden mit dem Rennen. Ich hoffe, dass ich Tag für Tag besser in Tritt komme.“
Morgen Etappenauftakt von Graz nach Wien
Die morgige 1. Etappe der 69. Österreich Rundfahrt führt über 196 Kilometer und startet um 10:00 Uhr am Karmeliterplatz in Graz. Zuvor findet um 9:00 Uhr die Teampräsentation statt. Nach der „Flyeralarm“-Sprintwertung Hartberg folgt nach 108 Kilometern nach Mönichkirchen die einzige „Wiesbauer“-Bergwertung des Tages. Über die Sprintwertungen Schwarzau und Münchendorf erreichen die Profis über Schwechat die Bundeshauptstadt. Ab 14:40 Uhr wird mit der Zielankunft in der Prater Hauptallee, Höhe Stadtionbad, gerechnet.

 

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